
Ein praktischer Leitfaden zu Doppelrohr-Elementen für Bäckereiofen
Falls Sie es leid sind, für Heizrohre in Ihren industriellen Bäckereiofen unsinnig hohe Preise zu zahlen, suchen Sie vermutlich nach einer Alternative. Doch hier ist das Problem: Man kann nicht einfach nur die Länge des Rohres betrachten und damit fertig sein. Wenn man die Leistungsdichte oder die Qualität des Quarzes falsch wählt, bringt man sich selbst Probleme ein. Deshalb verwenden wir Doppelrohr-Elemente – sie verteilen die Wärme besser, sodass es keine Stellen gibt, an denen die Kruste verbrennt, während der Rest des Brotes noch roh bleibt.
Über die Leistung
Die meisten dieser großen Öfen arbeiten mit 220V oder 380V. Durch den Einsatz von Doppelrohr-Elementen verdoppeln wir im Grunde die Heatoberfläche, ohne zusätzlichen Platz zu benötigen. Dadurch können wir die Leistung erhöhen – oft auf über 2000 Watt pro Element – ohne dass das Quarz schmilzt. Doch Vorsicht: Wenn man ein Rohr mit niedriger Leistung durch ein hochleistungsfähiges Rohr ersetzt, ohne die Kontakte zu überprüfen, kann das zu Schäden führen. Das ist eine schnelle Art, aus einer einfachen Reparatur ein großes Problem zu machen.
Quarzqualität
Wir verwenden hochreinen Quarz – er kann thermische Belastungen aushalten. Seien wir ehrlich: Bäckereiofen sind extrem belastend. Sie sind voller Mehlstaub und Fettspuren, die die Ausrüstung beschädigen können. Klare Rohre reagieren zwar schnell auf Temperaturänderungen, doch wir empfehlen meist eine beschichtete Oberfläche. Dadurch wird das Infrarot-Spektrum verändert, sodass die Wärme tief in den Teig gelangt, anstatt nur die Außenseite zu verbrennen.
Kontakte
Stellen Sie sicher, dass Ihre Kontakte – egal ob es sich um R7-Kontakte oder Schweißverbindungen handelt – fest sitzen. Ein lockerer Sitz kann dazu führen, dass es zu Kurzschlüssen kommt.
Einige Dinge, auf die man achten muss
Diese Elemente geben eine enorme Menge an Wärme ab. Das ist gut, um mehr Brote herzustellen – doch die Belüftung muss mithalten können. Wenn sich die Luft nicht bewegt, sammelt sich Wärme an den Enden der Rohre an, was wiederum dazu führt, dass die Isolierung der Kabel beschädigt wird.
Noch ein Tipp: Überprüfen Sie die Maße bis ins Millimeter genau. Wenn das Rohr auch nur etwas zu lang ist, wird es sich biegen. Sobald es unter seinem eigenen Gewicht buckelt, entsteht eine Schwachstelle – und dann bricht das Rohr. Niemand möchte schließlich alle zwei Wochen neue Rohre einbauen müssen.