
Wie man die Kuchenöfen mit KI zum Funktionieren bringt
Die herkömmlichen Thermostate reichen einfach nicht mehr aus. Wenn man eine intelligente Küche baut, braucht man eine Heizung, die tatsächlich in Echtzeit auf die Sensoren reagiert. Deshalb verwenden wir 250-Watt-Keramik-Infrarotheizer.
Die meisten Öfen bewegen nur warme Luft hin und her – was langsam ist. Diese Heizer hingegen strahlen Infrarotenergie direkt auf das Gebäck ab. Das ist effektiver und schneller.
Warum 250 Watt?
Es geht darum, ein Gleichgewicht zu finden. Bei 250 Watt hat man genug Leistung, um auch den Kern des Gebäcks zu garen, ohne dass die Außenseiten verbrennen.
Aber das Beste daran ist: Keramik hat eine sehr vorhersehbare „thermische Trägheit“. Mit anderen Worten: Wenn die KI anweist, die Stromzufuhr einzustellen, hört auch wirklich die Heizung auf zu arbeiten. Es kommt nicht zu diesem nervigen Phänomen, bei dem ein schweres Metallteil weiterhin Wärme abgibt, selbst nachdem der Timer bereits null angezeigt hat.
Für die Herausforderungen einer Küche konzipiert
In Bäckereien ist es oft heiß und feucht – außerdem wird es dort oft unordentlich. Wir verwenden hochreine Aluminiumoxid-Keramiken, weil diese solche Bedingungen aushalten können, ohne zu zerbrechen.
Da intelligente Öfen in der Regel voller Elektronik sind, verwenden wir keine universellen Lösungen. Wir passen die Abmessungen entsprechend an, damit sie in die engen Zwischenräume zwischen den Ofenwänden und den Regalen passen.
Damit der „intelligente“ Teil funktioniert, werden diese Heizer mit PWM-Steuerung ausgestattet. Dadurch kann die KI die Stromzufuhr so schnell ein- und ausschalten, dass man es kaum wahrnimmt. Dadurch bleibt die Temperatur konstant innerhalb von ±1°C. Das ist unglaublich präzise.
Die Einschränkungen
Man kann diese Heizer nicht einfach an einen gewöhnlichen mechanischen Schalter anschließen und erwarten, dass alles perfekt funktioniert. Man braucht eine geeignete Steuereinheit, um die komplexen Aufgaben zu bewältigen.
Außerdem muss man auf die Abstände achten. Da die Hitze sehr gezielt abgegeben wird, führt eine zu enge Entfernung zwischen dem Heizer und dem Teig dazu, dass Stellen des Gebäcks verbrennen. Man muss also den richtigen Abstand finden, damit jedes Stück gleich gut gart.