
Beseitigung der störenden Hitzepunkte beim KHS-Blasformen
Haben Sie schon einmal eine Charge PET-Flaschen von der Produktionslinie genommen und festgestellt, dass sie einen seltsamen, trüben Glanz aufwiesen? Oder waren die Wände an manchen Stellen besonders dick, während sie an anderen Stellen extrem dünn waren? Das ist frustrierend.
In der Regel liegt das Problem daran, dass die Erwärmung nicht gleichmäßig erfolgt. Entweder verlieren die Heizlampen ihre Leistungsfähigkeit – oder das Heizefeld erreicht nicht die Stellen am Preform, an denen es benötigt wird. Die gute Nachricht: Man muss nicht unbedingt teure OEM-Ersatzteile kaufen, um dieses Problem zu beheben. Hochwertige inländische Lampen können diese Hotspots oft effektiv beseitigen.
Die SBO6-Lampen
So funktionieren die SBO6-Lampen: Sie müssen eine perfekte Balance zwischen Leistung und Länge haben. Wenn die PET-Preforms nicht die richtige Temperatur erreichen (den sogenannten Glasübergangspunkt), gibt es Probleme. Zu niedrige Temperaturen führen dazu, dass die Flaschen nicht geformt werden können; zu hohe Temperaturen wiederum führen dazu, dass das Plastik verbrennt.
Wir bauen unsere Lampen so, dass sie exakt zur Spannung und Leistung des KHS-Ofens passen. Wenn man jedoch zu viel Leistung in einen kurzen Lampenschlauch einbringt, entsteht eine sehr starke Heizzone. Dadurch wird die Temperatur sehr schnell erhöht. Doch Achtung: Diese höhere Intensität belastet die Enden der Lampe etwas mehr.
Quarzglas und „Plug-and-Play“-Anschlüsse
Wir verwenden hochreines Quarzglas, weil es thermischen Schocks standhalten kann, ohne zu zerbrechen. Zudem nutzen wir einen Halogenzyklus – dadurch verdampft der Wolframfaden nicht und verstopft nicht den Innenraum des Glases. So bleibt das Licht klar – und das über Tausende von Stunden hinweg.
Niemand möchte seinen Samstag damit verbringen, eine Maschine neu zu verdrahten. Deshalb verwenden wir Standardanschlüsse wie R7 oder SK15. Man setzt sie einfach ein – ohne weitere Anpassungen an den Halterungen oder an der Verkabelung. Es funktioniert einfach.
Was passiert in der Praxis?
Diese Lampen strahlen hauptsächlich Kurzwellen-Infrarot aus. Warum ist das wichtig? Weil dieses Licht tiefer in das PET-Plastik eindringt und es schneller erwärmt als Langwellenlicht. Wenn man mit dickeren Preforms arbeitet, hilft das dabei, das Problem des „kalten Kerns“ zu lösen.
Aber es gibt auch einen Kompromiss: Wenn man die Heizintensität erhöht, um eine gleichmäßige Erwärmung zu erreichen, muss die Belüftung des Ofens intensiver arbeiten. Wenn man mehr Leistung einsetzt, als technisch möglich ist, um ein Problem im Heizebereich zu beheben, muss man die Kühlventilatoren reinigen. Wenn diese verstopft sind, kann der Ofen überhitzen – und das ist ein Problem, das man unbedingt vermeiden sollte.